Ruth Nakane (B2.2): Betriebsführung bei Trumpf

12/08/2011 at 9:15 am Hinterlasse einen Kommentar

Am Dienstag dem 9.3.2011 sind die Schüler des Deutschkollegs Stuttgart zu der Firma Trumpf in Ditzingen gefahren. Die Betriebsbesichtigung dauerte circa zwei Stunden und die Sprachschüler konnten in dieser kurzen Zeit einen guten Überblick über die Firma erhalten. Trumpf ist ein Hochtechnologieunternehmen mit Schwerpunkten in der Fertigungs- und Medizintechnik. Es wurde 1923 als mechanische Werkstatt gegründet und hat sich zu einem weltweiten Unternehmen entwickelt. Am Anfang des Besuchsprogramms wurden die ausländischen Studierenden über die fünf Geschäftsbereiche des Unternehmens informiert. Werkzeugmaschinen, Elektrowerkzeuge, Lasertechnik, Elektronik, Medizintechnik. Die internationale Präsenz des Unternehmens ist mit 59 Tochtergesellschaften und Niederlassungen in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika, sowie in Asien vertreten. Sowohl die Umsatzentwicklung als auch die Mitarbeiterentwicklung der Firma zeigen eine positive Tendenz zwischen 1999/2000 und 2009/2010. Das bedeutet, dass das Unternehmen erfolgreich ist. Entscheidend dafür sind nicht nur die Investitionen in Forschung und Entwicklung, sondern auch der Ausbau der Infrastruktur der Firma. Vor dem Besuch in den Fabrikhallen hatten die Schüler noch die Möglichkeit an die Personalchefin Fragen über Praktika und Ausbildungsstellen zu stellen. Dank des Erfolgs der Firma werden ca. 50 Stellen pro Monat besetzt. Mit der Führung durch zwei Auszubildende konnten die Schüler die Fabrikhalle kennen lernen. In der Montagehalle arbeiten viele Lasermaschinen, die total automatisiert sind, es läuft ein Programm, das vorher genau programmiert wurde. Das Rohmaterial wird durch einen klaren Routenverlauf zu den unterschiedlichen Stationen schnell transportiert. Dafür auch wichtig ist das Verkehrssystem, das mit weißen Linien auf dem Boden signalisiert ist. Die jungen Auszubildenden haben den Studenten erklärt, dass die Qualität der Produkte genau mit einem automatischen Protokoll gemessen und kontrolliert wird. In dieser Halle können die Auzubildenden den Umgang mit verschiedenen Lasermaschinen lernen, weil sie die Möglichkeit haben, mit unterschiedlichen Produkten zu arbeiten und damit Erfahrung gewinnen. Nach der Montagehalle wurden die Schüler durch ein Tunnelsystem geführt. Es ist die Verbindung zwischen Hallen und den Gebäuden Ditzingen I und II. Mit besonderer Architektur und modernem eigenen Stil ist das Tunnelsystem sehr nützlich für die Arbeiter und Busse. Am Ende des Besuchs wurde ein Profizentrum gezeigt, wo Kunden aus aller Welt die Maschinen anschauen und sich beraten lassen können. Daneben steht noch ein Museum mit Präsentationen über die Produkte und die Geschichte der Firma Trumpf. Ohne Zweifel kann man sagen, dass die Besichtigung interessant war, weil man von innen sehen konnte, wie die Kultur, die Grundsätze, die Arbeit und das Engagement einer Firma und ihrer Arbeiter sind.

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