Roxana (C1): Besuch beim SWR
Die Teilnehmer vom Deutschkolleg Stuttgart haben diese Woche (Mittwoch 18/01/2012) einen Besuch beim SWR gemacht. ( Kurse B 2.2. und C 1 )
Das war eine tolle Idee und ein sehr interessanter Ausflug, bei welchem man viele wichtige Informationen über den bekannten SWR, Radio und Fernsehen, bekommen hat.
Zuerst haben wir eine theoretische Präsentation über SWR angeschaut. Es gibt SWR Fernsehen (Die ARD – der erste Fernsehsender nach dem Krieg, 3 Sat, Arte, Phoenix und Kika für Kinder u.a.), SWR Radio (SWR 1, SWR 2, SWR 3, Das Ding, SWR 4, SWR Info – das alte Contra u.a.) und SWR im Internet.
Nach diesen theoretischen und statistischen Informationen haben wir das Archiv besucht – ein großer Raum mit tausenden von CDs, DVDs und Schallplatten. Heute wird alles durch einen Computer abgespielt (Musik, Geräusche, ganze Sendungen). Heute gibt es keine Kataloge, sondern nur einen Computer und ein kluges Programm: Man kann nach dem Namen suchen und in einer Sekunde wird ein Lied gesungen. Es ist so einfach geworden!
Der nächste Schritt war in einer Radiosendung – es war für alle das erste Mal.Wir waren in einem richtigen Studio. Das Studio besteht aus drei Zimmern. Man kann sich zwischen den Zimmern unterhalten, aber es gibt immer einen Techniker. In dem Studio, es heißt “Die Disko” muss die Moderatorin alles machen z.B. die technischen Aktivitäten, Musik machen, sprechen, Nachrichten vorlesen u.s.w. In dem zweiten Raum, wo wir waren,spricht der Moderator nur am Mikrofon, liest die Nachrichten auf dem Papier, oder macht Interviews. Hier gibt es einen Bildschirm, wo der Moderator die Verkehrsnachrichten von dem Polizei direkt lesen kann.Ein anderer Bildschirm zeigt, welche Musik gerade gespielt wird und an dem dritten Bildschirm bekommt der Moderator alle Informationen von anderen Nachrichtenagenturen und kann immer informiert sein.
Der letzte Teil von unserem Besuch war im SWR Fernsehstudio. Wir haben die SWR Landesschau aktuell live verfolgt. Am Anfang mussten wir die Handys ausmachen, weil die Mikrofone sehr professionell waren und wir wollten unser Klingeln nicht im Fernsehen hören. Die Sendung hat 5 Minuten gedauert. Nach dem Bericht hat die Moderatorin von SWR Landesschau aktuell, Stefanie Germann, auf unsere Fragen geantwortet.
Es war ein schöner und interessanter Ausflug! Es ist schön in jedem Kurs außer dem Unterricht etwas anderes zu machen, Neues zu besuchen, das kann unser Deutsch verbessern.
21/1/2012
Vera Emmanouilidi (B2.2): Besuch beim SWR am 18.01.2012
Zweieinhalb Stunden. So lange dauerte unser Besuch beim Südwestrundfunk. Funk, Funkhaus? Niemand wusste am Anfang, was diese Wörter bedeuten und deshalb äußerten wir viele Assoziationen und Vermutungen. Funkhaus bedeutet Gebäude eines Rundfunksenders mit Studios für Ton- und Fernsehsendungen.
SWR ist der öffentlich-rechtliche Sender im Südwesten von Deutschland und gehört zu Baden-Württemberg und Rheinland-Platz. Ich möchte nicht über die Informationen des Senders schreiben, sondern ich finde interessanter, warum wir von dem Besuch profitierten und was wir Neues lernten.
Ein Funkhaus hat ein Archiv. Im SWR-Archiv gibt es nicht nur die CDs und Bücher der letzten Jahre, sondern auch Vinyl- Schallplatten. Die Führerin erklärte uns, wie die Moderatorin heute einen Musiktitel auswählt, und wie der Prozess in der Vergangenheit war. Sicher ist es viel einfacher und schneller heute. €10.000.000! Das ist der Gesamtbetrag, den der SWR jedes Jahr für Copyrights bezahlen muss.
Jedes Radiostudio besteht aus drei Räumen. Wir besuchten das Studio von SWR1 und wir erlebten die Moderatorin live. Wir waren im Nachrichtenstudio und dort gab es drei Monitore. Der Moderator bekommt alle Informationen. Aktuelle Informationen, Verkehrsmeldungen, Musik, Wetter und im Prinzip alles, was draußen in der Welt passiert.
Meiner Meinung nach war die TV-Sendung in dem Fernsehstudio am interessantesten. Das Deutschkolleg war das Publikum in Landeschau Aktuell um 17Uhr. Diese Nachrichten dauern nur fünf Minuten. Unser Aufgabe wurde deutlich gesagt: Wir durften nicht sprechen, lachen (schwierig), aufstehen, oder husten (schwieriger). Im Studio stand die Moderatorin allein und alles funktionierte automatisch. Unsere Führerin erklärte ausführlich die Technik und das fand ich besonders interessant und auch nützlich. Nach den Nachrichten beantwortete die Moderatorin bereitwillig unsere Fragen.
Obwohl wir zwei Stunden herumgeführen wurden, verstand niemand, wie schnell die Zeit verging! Man sieht jeden Tag fern und hört Radio und wenige Leute wissen genau, wie diese Medien funktionieren und was hinter den Kameras passiert. Wenn jemand die Möglichkeit hat, den SWR zu besuchen, kann ich das nur empfehlen.
Hochschulmesse in Brasilien und Kolumbien
Das Deutschkolleg Stuttgart ist Mitglied im Fachverband Deutsch als Fremdsprache (FaDaF) und nimmt an der Hochschulmesse vom 19.-28.11.2011 in Sao Paulo, Bogota und Medellin teil.
Besuch im Landtag von Baden-Württemberg (von Danny und Yue aus der C1)
Am 24.10.2011 haben wir den Landtag von Baden-Württemberg besichtigt. Wir haben uns um 14.00 Uhr vor dem Gebäude getroffen und wurden dann in der Eingangshalle von unserer Führerin Frau Krause begrüßt. Sie hat uns eine kurze Einleitung in Geschichte und Aufgaben des Landtags gegeben. Den Landtag besuchen pro Jahr etwa 40 000 Menschen. Die Geschichte des Landtags von BW begann im Jahr 1952.
Hier treffen sich die von der Bevölkerung gewählten Abgeordneten und diskutieren über neue Gesetzte. Der Landtag hat andere Aufgaben wie der Bundestag in Berlin. Er beschäftigt sich mehr mit alltäglichen Themen in Baden-Württemberg wie Bildungspolitik, innere Sicherheit (Polizei), Verkehr usw. Die Abgeordneten werden alle 5 Jahre von der Bevölkerung gewählt. Im Moment gibt es im Landtag insgesamt 138 Sitze. Die Abgeordneten kommen aus vier Parteien: CDU (60 Sitze),
Die Grünen (36), SPD (35), FDP (7). Zwar besitzt die CDU die meisten Sitze, aber seit der letzten Wahl ist sie zum ersten Mal nicht mehr in der Regierung. Die Regierung wird aus einer Koalition von Grünen und SPD gebildet. Der Landtagspräsident kommt aus der stärksten Partei, also der CDU. Bis zu seinem Rücktritt im Oktober war das Willi Stächele. Um Kandidat für das Parlament zu werden muss man mindestens 18 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Aber wenn man nicht in einer Partei Mitglied ist, hat man nur winzige Chancen gewählt zu werden.
Nachdem uns Frau Kraus die Grundlagen des politischen Systems sehr gut verständlich erklärt hat, gingen wir in den Plenarsaal im 2. Stock, wo die Sitzungen des Landtags stattfinden. Frau Kraus hat uns dort noch viele interessante Geschichten erzählt, zum Beispiel wie die „schnelle Abstimmung“ funktioniert. Dann haben wir ein Rollenspiel gemacht, um uns einzuprägen, wie der Landtag arbeitet. Wir haben uns alle auf die Plätze der Abgeordneten aus den vier Parteien gesetzt und den Ministerpräsidenten gewählt. Ich habe Glück gehabt, weil Mohamed Präsident geworden ist, bin ich Schriftführer geworden. Die Aufgabe vom Schriftführer ist es, die Stimmen zu zählen. Dann hat die Ministerpräsidentin vier Minister ausgewählt. Dadurch haben wir die Aufgaben von jedem Ministerium kennen gelernt.
Die ca. 2-stündige Führung war wirklich interessant.
Ruth Nakane (B2.2): Betriebsführung bei Trumpf
Am Dienstag dem 9.3.2011 sind die Schüler des Deutschkollegs Stuttgart zu der Firma Trumpf in Ditzingen gefahren. Die Betriebsbesichtigung dauerte circa zwei Stunden und die Sprachschüler konnten in dieser kurzen Zeit einen guten Überblick über die Firma erhalten. Trumpf ist ein Hochtechnologieunternehmen mit Schwerpunkten in der Fertigungs- und Medizintechnik. Es wurde 1923 als mechanische Werkstatt gegründet und hat sich zu einem weltweiten Unternehmen entwickelt. Am Anfang des Besuchsprogramms wurden die ausländischen Studierenden über die fünf Geschäftsbereiche des Unternehmens informiert. Werkzeugmaschinen, Elektrowerkzeuge, Lasertechnik, Elektronik, Medizintechnik. Die internationale Präsenz des Unternehmens ist mit 59 Tochtergesellschaften und Niederlassungen in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika, sowie in Asien vertreten. Sowohl die Umsatzentwicklung als auch die Mitarbeiterentwicklung der Firma zeigen eine positive Tendenz zwischen 1999/2000 und 2009/2010. Das bedeutet, dass das Unternehmen erfolgreich ist. Entscheidend dafür sind nicht nur die Investitionen in Forschung und Entwicklung, sondern auch der Ausbau der Infrastruktur der Firma. Vor dem Besuch in den Fabrikhallen hatten die Schüler noch die Möglichkeit an die Personalchefin Fragen über Praktika und Ausbildungsstellen zu stellen. Dank des Erfolgs der Firma werden ca. 50 Stellen pro Monat besetzt. Mit der Führung durch zwei Auszubildende konnten die Schüler die Fabrikhalle kennen lernen. In der Montagehalle arbeiten viele Lasermaschinen, die total automatisiert sind, es läuft ein Programm, das vorher genau programmiert wurde. Das Rohmaterial wird durch einen klaren Routenverlauf zu den unterschiedlichen Stationen schnell transportiert. Dafür auch wichtig ist das Verkehrssystem, das mit weißen Linien auf dem Boden signalisiert ist. Die jungen Auszubildenden haben den Studenten erklärt, dass die Qualität der Produkte genau mit einem automatischen Protokoll gemessen und kontrolliert wird. In dieser Halle können die Auzubildenden den Umgang mit verschiedenen Lasermaschinen lernen, weil sie die Möglichkeit haben, mit unterschiedlichen Produkten zu arbeiten und damit Erfahrung gewinnen. Nach der Montagehalle wurden die Schüler durch ein Tunnelsystem geführt. Es ist die Verbindung zwischen Hallen und den Gebäuden Ditzingen I und II. Mit besonderer Architektur und modernem eigenen Stil ist das Tunnelsystem sehr nützlich für die Arbeiter und Busse. Am Ende des Besuchs wurde ein Profizentrum gezeigt, wo Kunden aus aller Welt die Maschinen anschauen und sich beraten lassen können. Daneben steht noch ein Museum mit Präsentationen über die Produkte und die Geschichte der Firma Trumpf. Ohne Zweifel kann man sagen, dass die Besichtigung interessant war, weil man von innen sehen konnte, wie die Kultur, die Grundsätze, die Arbeit und das Engagement einer Firma und ihrer Arbeiter sind.
Schulausflug nach Ulm und Blaubeuren
Am 1.7.2011 fand unser schon traditioneller Schulausflug statt. Diesmal haben wir die Universitätsstadt Ulm und den romantischen Ort Blaubeuren besucht. Busse und Teilnehmer waren pünktlich
Mit dem Wetter hatten wir Glück – der angekündigte Regen blieb aus und so stand einem erlebnisreichen Tag nichts im Wege.
Bei der Stadtführung hörten wir interessante Geschichten über die Stadt, den Schneider von Ulm, den Ulmer Spatzen, die Weiße Rose und vieles mehr. Außerdem haben wir den höchsten Kirchturm der Welt bestiegen, das schiefste Hotel gesehen , sind durch das romantische Fischerviertel spaziert und haben erfahren, woher der Ausdruck „Halt die Klappe“ kommt .
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N. Ibrahim Mohammed (C 1) aus Kurdistan/Irak: Exkursion ins Steinkohlekraftwerk Altbach/Deizisau
Wir waren 21 Sprachkursteilnehmer und 3 begleitende Lehrer.
Nach ca. 35-minütiger Fahrt sind wir um 14.20 Uhr in Altbach angekommen. Wir gingen gemeinsam durch einen Park, der dem Erbauer des ersten Kraftwerks in Altbach (Heinrich Mayer) gewidmet ist, bis zum Eingangsbereich des Kraftwerks. Dort wurden wir von der EnBW-Mitarbeiterin Frau Petrasch herzlich empfangen.
Am Anfang der über 3-stündigen Führung sahen wir einen Film über Stromerzeugung. Danach erhielten wir in einem Vortrag ausführliche Informationen über nachhaltige Energie und über die unterschiedlichen Arten der Stromerzeugung durch die EnBW. Wir erfuhren, wo überall in Baden-Württemberg sich EnBW-Standorte befinden.
Frau Petrasch meinte, in Zukunft werde die Stromnutzung anders aussehen. Wir würden Strom dann nutzen müssen, wenn viel vorhanden sei. Es werde dann intelligentere Geräte geben. Unsere Waschmaschine fange dann an zu waschen, wenn Photovoltaik-Anlagen viel Strom produzieren, z.B. mittags.
Wir gingen weiter zu einer Standortmodellanlage, wo uns das Stromnetz und das Kohlekraftwerk in seinen Bauteilen erklärt wurde. Wir erfuhren, dass der Neckar früher nicht so gerade war, wie er heute ist. Damit nicht nur kleine Boote/Schiffe, sondern auch große auf ihm fahren konnten, wurde der Neckar im Jahr 1920 begradigt und zu einer Zufahrtsstraße ausgebaut. Zwischen Mannheim und Plochingen wurden 27 Schleusen gebaut und fast alle Schleusen haben ein kleines Wasserkraftwerk.
Das Kraftwerk trägt den Namen von beiden Gemeinden Altbach und Deizisau, weil die Anlage auf der Grenze zwischen den beiden Gemeinden steht. Da in der Nähe viele Wohngebiete liegen, hat man versucht, die Anlage so ansprechend wie möglich zu gestalten und Wert auf viele Bäume/Grünanlagen gelegt.
Bei Butterbrezeln und Getränken hörten wir einen sehr interessanten Vortrag über die Funktionsweise des Kraftwerks. Vor dem Rundgang durch die Kraftwerksanlage wurden wir dann mit Schutzhelm, Kopfhörer und Empfänger ausgestattet.
Nachdem wir hinausgegangen waren, wurde uns eine alte Turbine gezeigt, dann ging es weiter zum Kühlturm. Im Kühlturm sind viele Ventilatoren angebracht, um den Wasserdampf herunterzukühlen. Dann sahen wir, wo die Kohlewaggons entladen werden. 80 % der Kohle kommen mit dem Zug ins Kraftwerk Altbach/Deizisau. Laut Frau Petrasch werden jeden Tag 5 volle Kohlezüge mit 20 Waggons verbraucht. In jedem Waggon sind 50 Tonnen Kohle.
Wir gingen weiter zu einem der beiden hohen Türme (ca. 250 m und damit höher als der Fernsehturm). Wenn man von unten nach oben schaute, sah es durch eine optische Täuschung so aus, als ob der Turm gleich umfallen würde. Danach gingen wir weiter zu den Halden, wo die Kohle gelagert und weiterverarbeitet wird. Frau Petrasch hat uns erklärt, wie die Kohle gemahlen und verbrannt wird, um den Kessel zu erwärmen. Der Kessel ist nicht am Boden angebracht, sondern aufgehängt und oben mit großen Schrauben befestigt, so dass er um ca. 50 bis 70 cm ausgedehnt werden kann, wenn er heiß wird. Anschließend fuhren wir in einem speziellen Aufzug in den letzten Stock, damit wir von oben in den Kessel hineinschauen konnten, und zwar durch einen Gang, der sich direkt über dem Kessel befindet. Dort herrschten Temperaturen von über 45 °. Das zweite, was nicht jedermanns Sache war, war der Boden, der in allen Stockwerken aus einem Gitter/Lochblech bestand, so dass man 70 m in die Tiefe schauen konnte. Wir gingen über das Gitter bis aufs Dach des Hauses, von dem man einen wunderschönen Ausblick hatte. Man konnte die Umgebung sehr schön betrachten. Weil einige Teilnehmer sehr fasziniert waren, haben sie den schönen Blick mit ihren Handys/Kameras zur Erinnerung festgehalten.
Endlich sind wir im eigentlichen Herzstück der Anlage, dem „Turbinenhaus“ angekommen. Frau Petrasch hat uns erklärt, dass der im Kessel erzeugte heiße Wasserdampf über eine Turbine geleitet wird. Der Generator, der über eine Welle mit der Turbine verbunden ist, wandelt die Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Der so entstandene Drehstrom wird über eine gut isolierte dicke Leitung zum Transformator geschickt.
Dann gingen wir noch weiter zur Leitzentrale, wo insgesamt 9 hochqualifizierte Mitarbeiter ihren Dienst versehen. Von dieser Leitzentrale wird die ganze Kraftwerksanlage überwacht und gesteuert, was ein sehr komplexer Job ist. Man muss sehr wachsam sein und auch schnell Entscheidungen treffen können. In der Leitzentrale wird in 5 Schichten rund um die Uhr gearbeitet. Insgesamt arbeiten im ganzen Kraftwerk Altbach/Deizisau 200 bis 250 Mitarbeiter.
Danach ging es mit dem Aufzug wieder ganz nach unten vor den Transformator, der bis zu 400.000 Volt Spannung erzeugt und diese über Nah- und Fernleitungen in das deutsche und europäische Verbundnetz einspeist. Über Verteiler kommt der Strom dann auch in unsere Haushalte.
Am Ende haben wir uns herzlich bedankt für diesen sehr informativen Rundgang und uns auf den Heimweg gemacht.
Anas Amad (C1): Besuch bei der Firma Kärcher
Wir, 25 Teilnehmer und 5 Lehrer haben das weltweit operierende Familienunternehmen Kärcher besucht. Es liegt mit Hauptsitz in Winnenden, nördlich von Stuttgart.
Am Anfang von unserem Besuch hat Kärcher uns damit überrascht, dass sie ein Foto von uns vor dem Kärcher Gebäude machen wollen, als Souvenir. Danach sind wir in einen großen Raum gegangen, und dort waren wir noch einmal überrascht, denn auf den Tischen gab es Süßigkeiten und verschiedene warme und kalte Getränke. Das war sehr nett und freundlich von Kärcher. Laut unserem Lehrer Uwe Rapp ist Kärcher die erste Firma, die uns so freundlich Willkommen geheißen hat.
Während wir gegessen und getrunken haben, wurde uns die Unternehmensgeschichte von Kärcher erzählt. Bevor wir dann die verschiedenen Abteilungen gesehen haben, haben sie uns in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass wir besser und deutlicher sehen und verstehen können.
Danach sind wir ins Ausbildungszentrum gegangen. Dort sind alle Mitarbeiter Profis und sie machen viele Sachen, die sehr wichtig für die Ausbildung sind. Es gibt bei Kärcher eigene Werkstätten, dort bauen die Mitarbeiter selbst alles, was sie zur Arbeit brauchen, damit Kärcher von anderen Firmen unabhängig bleibt.
Später sind wir ins Testzentrum gegangen. Dort wird alles kontrolliert: Die Geräte, die z.B. nach Dubai verkauft werden, wurden in einem Raum mit ungefähr 50 Grad getestet, und es gibt auch eine Anprallwand für Crash-Tests, um zu wissen, wie stabil das Gerät ist.
Isabel Karina Rivera de Kieler (C1): Besuch beim SWR
Am 23.03.2011 haben wir den Südwestrundfunk besucht. Das war ein sehr interessantes Erlebnis.
Als wir beim Sender angekommen sind, wurden wir zu einem Saal geführt. Da hat uns eine Dame etwas über die Geschichte, Sendungen und Bereiche des SWR erzählt.
Als die Führung angefangen hat, haben wir über die Sender SWR 1 und SWR 4 gesprochen und darüber, an welche Zuhörer sich diese Radiosender richten.
Für uns war die Live-Sendung LANDESSCHAU Baden-Württemberg am interessantesten. Man muss sagen, dass die Atmosphäre, die hinter der Kamera ist, sehr besonders ist und anders als wenn man sie im Fernsehen sieht.
Ich persönlich habe mich als Teil der Live-Sendung gefühlt, weil die Art und Weise, wie man sich benommen hat, eine große Rolle bei dem reibungslosen Ablauf der Sendung gespielt hat.
Am Ende haben wir das Regionalnachrichtenstudio gesehen und, wie dort gearbeitet wird. Zudem haben wir den Unterschied zur Tagesschau bemerkt.
Meiner Meinung nach war es eine sehr interessante und angenehme Erfahrung, die wir dort gemacht haben.
Ich finde es sehr gut, dass das Deutschkolleg eine solche Veranstaltung anbietet, denn das ist eine gute Motivation für die Menschen, die Deutsch lernen möchten.
Datera Tebayema und Erdenetsogt Deleg (B2.2): Ausflug zu Porsche
Es ist 13.14 Uhr am Dienstag, den 25.01.2011. Wir müssen losfahren. Unser Zielort ist Stuttgart-Zuffenhausen. Wegen der S-Bahnverspätung sind wir erst um 14.40 Uhr dort statt um 14.00 Uhr, wie geplant war. Wir werden aber sofort zu der Führung gebracht.
Erste Station der Führung: Motorenmontage
Als wir dort ankamen, sahen wir einige elektronisch gesteuerte Wagen, die sog. Kommissionierwagen, die die Einzelteile des Motors transportieren. Wir waren sehr gespannt. Der Motor ist der wichtigste Teil des Autos. Deswegen haben wir in der Motorenabteilung gesehen, wie die Motoren produziert werden. Alle Mitarbeiter, die in der Firma arbeiten, waren konzentriert an ihren Arbeitsstationen.
Als Fazit kann man sagen, dass jedes einzelne Teil des Motors in Handarbeit eingebaut wird.
Zweite Station der Führung: Cockpit-Montage
Dann gingen wir in die Abteilung, wo das Cockpit des Autos vormontiert wird. Der Kunde kann z.B. bestellen, ob das Lenkrad auf der linken oder rechten Seite sein soll.
Dritte Station der Führung: Montage von Türen und Sitzen
Wir sahen, wie die fertigen Türen an das Montageband gebracht werden und dort von den Arbeitern in die zugehörigen Autos eingebaut werden. Man konnte hier sehen, wie schön die Autos aussehen werden.
Abschließend werden alle Teile des neuen Autos kontrolliert.
Wir können Ihnen nur raten, auf keinen Fall so eine Führung zu verpassen!
Nach der Führung:
Wir waren sehr begeistert von der Führung und gingen anschließend ins Porsche-Museum. Dort haben wir uns alle Modelle, die jemals von der Firma Porsche produziert worden sind, angeschaut, und es gab dort auch den ersten Porsche-Motor zu sehen. Wir haben auch ein paar Fotos gemacht.
Wir empfehlen Ihnen, das Museum zu besuchen!
(Wir danken dem Deutschkolleg)














